Maria und das Meer

Susanne Kaisers zweiter empfindsamer Roman; Rezension, SZ vom 18.10.97

Der Roman beginnt mit einem Seufzer, "Ach", dem Vorboten von Verlust: "Ach was für ein köstliches Lüftchen wehte doch oftmals durch Straßen und Gassen, wenn das Meer seinen frischen Atem über die Stadt blies." Die Geschichte spielt unter satten Bürgersleuten der Belle époque - "Das alte Jahrhundert ging gerade zu Ende, und die großen Kriege des kommenden lagen noch in der Ferne . zu einer Zeit, da das Wünschen noch geholfen hat: Anna und Martin fehlte zu ihrem Glück nichts als ein Kind, ein Kind, das zu ihnen kommen wird, prophezeite ein Weiser, wenn sie ein Schiff zu seinem Emfpang bauen. "Albatros" soll es heißen und schon hat die Sehnsucht einen Namen.

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