Meer und noch Meer

Zwischen zwei Unendlichkeiten. Ein Nationalpark in Mauretanien. SZ Nr. 297, Reisereportage, 27.12.2007, S.43

Skelette im Sand, ausgebleichtes Gebein – auf solche Bilder ist man gefasst in der Wüste. Hier indes, am Eingang zum mauretanischen Nationalpark Banc d’Arguin an der stürmischen Atlantikküste, liegen nicht Knochen von Wüstenbewohnern im Sand, sondern von Meeresgetier. Imposante Wirbel, der Schädel eines Wals und, darum herum zur Skulptur drapiert, die Panzer von Meeresschildkröten, Delphinen und Pelikanen. Die Baracken daneben, wo man sich anmeldet für den Besuch im Park, ist bunt bemalt mit allem, was fleucht oder schwimmt – ein starker Kontrast zur Schotterwüste und den Sanddünen die weiter vorn beginnen. Dort hinten also ist das Meer.

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